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Wildkameras

Wildkameras & Fotofallen

Profitieren Sie von den Möglichkeiten und Einsatzbereichen einer Wildkamera bzw. Fotofalle. Vorrangig wird eine Wildkamera, wie der Name schon sagt, für die Beobachtung von Wild im Revier eingesetzt, um das darin lebende Wild besser kennen- und beurteilen zu können. Der Einsatz im Revier ist nur eine Einsatzmöglichkeit. Darüber hinaus können Sie die Kamera für viele weitere, oftmals ungeahnte Zwecke einsetzen. Aufgrund der internen Stromversorung verfügen Sie über eine nahezu grenzenlose Mobilität. Es gibt sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Ob Sie nun die Kamera als Überwachungskamera für den Objektschutz, Gartenkamera, Pferdestallkamera, Marderkamera unter dem Dachboden, oder als Baufortschrittskamera einsetzten möchten spielt hierbei keine Rolle. Dies sind nur ein paar Beispiele für dein Einsatz einer Wildkamera oder sogenannten Fotofalle.
Wir vertreiben Wildkameras seit 2006. Die meisten Händler, die sich zwischenzeitlich auf dem Markt tummeln, wußten damals  noch gar nicht, daß es solche Geräte gibt! Wir haben uns hier auf die wichtigsten und bewährtesten Wildkameras konzentriert, die es zu kaufen gibt. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung mit Wildkameras.
Gerne beraten wir Sie auch am Telefon, rufen Sie uns an 07431-9485392

Funktion und Aufbau einer Wildkamera

Wie funktioniert eigentlich eine Wildkamera?

Das Funktionsprinzip einer Wildkamera oder Fotofalle ist eigentlich sehr schnell erklärt und relativ simpel. Eine Wildkamera besteht aus mehreren Komponenten.

  • Digitale Kameraeinheit
  • Bewegungsmelder
  • Blitzeinheit
  • Elektronik
  • Speichereinheit
  • Gehäuse

Bei einer Wildkamera ist eine digitale Kameraeinheit sicher in einem robusten und wetterfesten Gehäuse untergebracht. Die Kameraeinheit wird mit einem Bewegungsmelder, meistens mit einem sgt. PIR Sensor ( Passiv Infra Red) kombiniert. Dieser Bewegungsmelder reagiert in der Regel auf Wärme und Winkeländerung (Bewegung), also wenn z.B. eine Person oder Tier am Sensor vorbei geht. Erscheint nun im Bereich des Sensors zum Beispiel ein Tier oder ein Mensch, wird nach einer kurzen Zeitverzögerung ein elektrischer Impuls ausgelöst. Dieser Impuls wiederum löst das Foto in der Wildkamera aus. Je nach Wildkamera-Modell kann bei einer Wildkamera zwischen mehreren Aufnahmemöglichkeiten ausgewählt werden. So ist es z.B. möglich Einzelaufnahmen in einstellbarer Zahl oder kurze, ebenfalls in der Zeitdauer einstellbare Videosequenzen aufzunehmen.
Die Zeitverzögerung ist je nach Wildkamera unterschiedlich und kann in einem Bereich von unter einer Sekunde und im schlimmsten Fall bis zu fünf Sekunden betragen, dieser Umstand sollte vor dem Kauf einer Wildkamera unbedingt beachtet werden.

Natürlich müssen die Aufnahmen irgendwo noch gespeichert werden. In der Regel werden die Aufnahmen auf einem Speichermedium gespeichert. Das geläufigste Speichermedium bei einer Wildkamera ist die SD – Karte (Secure Digital). Es gibt auch einige Wildkameras, die mit CF (Compact Flash) Karten arbeiten. Doch diese Speicherkarten sind in der Praxis recht unpraktikabel, da die CF-Speicherkarten den Nachteil haben, dass die neueren Notebooks und Computer meistens gar keinen Schacht mehr für dieses Kartenformat haben und man zusätzlich einen externen Kartenleser benötigt. Die CF-Speicherkarte wird hauptsächlich von digitalen Spiegelreflexkameras verwendet und ist bei weitem nicht so verbreitet wie die SD Karte. Die Anschaffung einer CF-Karte ist meist auch teurer und wird wahrscheinlich auf kurz oder lang sowieso aussterben. Eine Wildkamera die mit einer SD Karte arbeitet ist sicherlich einer Wildkamera mit CF Karte vorzuziehen.

Um später die "Ausbeute" betrachten zu können, wird die Speicherkarte der Wildkamera entnommen und zur Bildbetrachtung entweder in einen tragbaren Phototank, dafür ist auch bestens die eigene Compact-Digitalkamera geeignet, Tablet oder in den heimischen PC eingesetzt. Einige Wildkameras verfügen über ein TV-Kabel für die Betrachtung am heimischen Fernseher. Wie die normalen Digitalkameras hatten auch die älteren Wildkameras einen internen Speicher, einer sogenannten „built in memory“, auf dem die Aufnahmen, bzw. die Videosequenzen abgespeichert werden. Ist jedoch nicht mehr Stand der Technik. Um die Bilder auf diesem internen Speicher anzuschauen, ist dann allerdings eine Verbindung zum PC oder TV – Gerät notwendig. Die komfortabelste Art ist also der Einsatz von Speicherkarten, die dann ausgetauscht und bequem betrachtet werden können.

Auf dem Bild selbst ist neben dem Datum auch die genaue Uhrzeit eingeblendet, so dass man immer genau weiß, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Bild gemacht wurde. Dadurch erhält man später eine wichtige Information. Es gibt inzwischen auch Wildkameras, die weitere Informationen, wie z.B. die Temperatur oder die Mondphase liefern. Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, was für den jeweiligen Einsatz wichtig ist.

Anmerkungen 

SD Karten
Die Kamera arbeitet nur in Verbindung mit einer SD Karte. Ohne SD Karte funktioniert die Kamera nicht. Da die SD Karte also ein wichtiger Bestandteil der Kamera ist, ist eine hohe Kompatibilität Voraussetzung.
Dies ist jedoch nicht bei allen SD Karten gegeben. Es gibt Karten, die mit der BolyGuard nicht harmonisieren und deshalb die Funktion der Kamera einschränken oder ganz verhindern. Das erkennt man daran, dass sich die Kamera nicht einschalten lässt, nicht in den Menüstatus geht oder nur eine Art von Aufnahme, entweder nur „Camera“ oder nur „Video“, macht.
Sollte die Kamera diese Probleme zeigen, hilft meistens schon der Wechsel auf eine andere SD Karte (anderes Fabrikat, andere Speicherkapazität). Generell sollte die Karte auf keinen Fall größer als 2 GB sein!!

Linse klappert?
An der Fotolinse ist ein Filter angebracht, der dafür sorgt, dass die Kamera auf der einen Seite farbige Tageslichtaufnahmen und auf der anderen Seite bei Nacht mit Infrarotblitz schwarz-weiß Aufnahmen macht. Dieser Filter ist in ausgeschaltetem Zustand nicht fixiert und bewegt sich lose hin und her, was auch ein leichtes Klappern verursachen kann. Das ist kein defekt und völlig normal!

Wetterschutz
Obwohl die Kameras wetterfest und für den Außenbereich tauglich sind, ist es empfehlenswert, die Kameras geschützt auf zu hängen. Weder starker Schlagregen noch ständige Sonneneinstrahlung tun den Kameras gut. Man sollte die Kamera immer an geschützten Stellen, nicht grade an der Wetterseite, aufhängen oder durch ein kleines Dach schützen.  Nach einer längeren Feuchtigkeitsperiode, z.B. auch Nebel, ist es auch gut, die Kamera einfach ein paar Tage in einen trockenen Raum zu tun.

Bewegungsmelder
Der Bewegungsmelder reagiert nur unter gewissen Voraussetzungen und in einem bestimmten Bereich. Generell könnte man sagen, dass der Erfassungsbereich ungefähr etwas verkleinert dem Aufnahmebereich entspricht. 
Die Erfassung der Objekte hängt auch stark von der aktuellen Temperatur und sonstigen Umständen, wie auch Bewuchs, reflektierende Flächen etc.,  ab.  Bei optimalen Verhältnissen, perfekter Ausrichtung und Einstellung der höchsten Empfindlichkeit kann daher die Auslösung auf bis zu 20 m erfolgen! Normalerweise sollte man aber von einem Bereich innerhalb 10 m ausgehen.Es sind manchmal einige Versuche nötig, um eine gute Position der Kamera herauszufinden. Bei Auslöseversuchen durch Personen bitte immer bedenken, dass die Tiere wesentlich kleiner sind und deshalb den Auslösebereich oft unterlaufen.

Wildkameras & Fotofallen für Wildbiologen

Nicht nur bei Jägern erfreuen sich die Wildkameras stetiger steigender Beliebtheit, sondern auch Wildbiologen schätzen mehr und mehr die Effektivität dieser unscheinbaren Helfer.
In Deutschland und auf der ganzen Welt entdecken Forscher und Wissenschaftler die neuen Möglichkeiten, die ihnen die Wildkameras für ihre Forschungsprojekte bieten. Mit mehreren Wildkameras erfassen sich nicht nur schnell und unkompliziert den Wildbestand im Forschungsgebiet, damit lassen sich auch seltene und scheue Wildtiere aufnehmen für die man sich sonst tage- oder wochenlang auf Lauer legen müsste. Dem ein oder anderen Forscher gelang mit Wildkamera sogar die Entdeckung einer neuen Tierart. So wurde 2005 im Kayan Mentarang Nationalpark, der tief im Dschungel von Borneo liegt, mit Hilfe einer Wildkamera überhaupt das erste Mal seit über 70 Jahren ein neues Raubtier entdeckt. Doch auch an heimischen Grünbrücken lassen sich mit Wildkameras und minimalem Aufwand vertiefende Studien über die Akzeptanz von Grünbrücken machen.
Clever eingesetzt wird dem Forscher durch eine Wildkamera sehr viel "Fußarbeit" abgenommen und das in den entlegensten Gebieten mit so gut wie keiner Wartung und Überwachung der Geräte. 

Welche Wildkamera ist aber nun die Beste für ihr Projekt?

Nun ja, es gibt sehr viele Variablen die in Betracht gezogen werden müssen. Einer der wichtigsten Fragen die gestellt werden müssen lautet: Was wollen Sie beobachten und wie sind die Gegebenheiten? Möchten Sie wechselndes Wild aufnehmen? Wild an der Tränke oder an einem Luderplatz?

Kennt man die Antworten, reduzieren sich die mögliche Optionen

Wird zum Beispiel ein Köder ausgelegt, erwartet man das auch das hoffentlich das Wild zum Köder kommt. Ergo richtet man die Wildkamera zum Köder aus und platziert diesen schön in der Bildmitte. Legt man mehrere kleine Köderstücke aus, erhöht sich deutlich die Zeit für die Köderaufnahme, somit ist auch das Wild für einige Zeit "stationär". Für Situationen wie diese ist eine Kamera mit einem engen Sensorbereich und relativ langer Auslösezeit ausreichend. Meistens entsprechen die langsam auslösenden Kameras jedoch nicht mehr dem Stand der Technik.

Stellt man stattdessen eine Wildkamera auf dem Trampelpfaden, den sgt. Wechsel auf, muss damit gerechnet werden, daß sich die Tiere eher etwas munter und flinker bewegen. Hierfür benötigen Sie eine Kamera die nicht nur schnell auslöst sondern auch über einen breiten Erfassungswinkel, gut Ausleuchtung und über eine Reihenaufnahmefunktion verfügt.

Größe kann zum Problem werden

Evtl. haben sie sich schon für eine Wildkamera entschieden, die all ihre Kriterien erfüllt. Haben sie auch an die Größe gedacht? Manche Wildkameras haben das Ausmaß eines halben Toilettenspülkastens und wiegen ein gutes Kilogramm oder mehr. Legen sie sich ein paar dieser Kameras in den Rucksack und sie werden sehen das nach max. 3 Stück der Rucksack voll ist und der Rucksack so schwer wie ein Kalb ist. Wir haben Wildkameras im Programm die nicht größer als ein gut belegtes Toastsandwich sind. Davon können Sie ein Dutzend Wildkameras in den Rucksack packen und sie haben immer noch Platz im Rucksack.

Wildkameras und das (schlechte) Wetter

Mehr oder weniger sind alle Wildkameras die wir anbieten wetterfest oder wasserresistent, doch keine der Wildkameras ist (druck)wasserdicht. Druckwasserdicht würde bedeuten, daß eine Wildkamera auch gegen das zeitweilige Untertauchen bzw. Eintauchen in Wasser abgedichtet wäre. Fakt ist das es unseres Wissens nach keine Wildkamera gibt, die druckwasserdicht ist - müssen sie auch nicht sein, aber angenommen sie möchten die Kamera im Regenwald von Papua-Neuguinea aufstellen, sollte auf eine bestmögliche Abdichtung geachtet werden. Ein paar Silica Gel Päckchen in der Kamera verstaut, schaden ebenfalls nicht und halten das Innere der Wildkamera trocken.
Neben der Feuchtigkeit spielt auch die Temperatur eine große Rolle bei der Funktion einer Wildkamera. Im Regelfall sind die meisten Wildkameras bis max-. -10 bis -20°C einsetzbar, bei diesen Temperaturen treten entweder Ausfallerscheinungen an der Wildkamera oder an den Batterrien auf. Nur die wenigsten Wildkameras, wie z.B. eine Reconyx sind auch für polares Klima geeignet.

GPS Technik und Wildkameras

Leiden Sie schon etwas an Vergesslichkeit und haben manchmal Probleme ihre Wildkamera wieder zu finden, oder haben sie als Forscher eine Wildkamera in einer ihr nicht vertrauten Gegend aufgestellt? Nutzen Sie die moderne Technik! Zum Beispiel mit einem Bushnell Backtrack. Ein GPS-Satellitensignal führt sie sicher zurück zu ihrer Wildkamera, auch wenn sie die Kamera auf Tasmanien aufgestellt haben, nach Deutschland zurück fliegen und erst zwei Monate später wieder kommen.

Tipps und Tricks Wildkameras

In diesem Kapitel möchten wir euch ein paar Tipps und Tricks verraten für den richtingen Umgang mit einer Wildkamera. Außerdem empfehlen wir euch immer zuerst die Bedienungsanleitung eurer Wildkamera zu studieren. Viele Fragen tauchen erst gar nicht auf, hat man erst mal die Bedienungsanleitung ausführlich studiert und sich etwas mit der Kamera auseinander gesetzt.
Im Folgendem haben wir für euch ein paar Tipps, Tricks und Hinweise zusammengestellt für den richtigen Umgang mit einer Wildkamera. Bitte durchlesen und ihr werdet viel Spaß mit eurer Wildkamera haben.

  • Beim Aufstellen der Wildkamera solltet ihr immer auf eine Nord- oder Südausrichtung achten. Wenn möglich die Wildkamera nie in Richtung der auf- oder untergehende Sonne richten. Bilder die um diese Uhrzeit ausgelöst werden sind im Regelfall gnadenlos überbelichtet. Schade um den Bock der womöglich auf dem Foto zu sehen gewesen wäre.
  • Achtet darauf, daß sich keine größere Blätter im näheren Umfeld des Wildkamera Sensors befindet. Größere, von der Sonne aufgewärmte Blätter, können den Sensor der Kamera aktivieren und ungewollte Bilder auslösen. Falls aus irgendeinem Grund dieser Tipp nicht umgesetzt werden kann reduziert die Empfindlichkeit der Wildkamera, falls die Wildkamera wiederholt Bilder ohne erkennbares Wild aufnimmt.
  • Entfernt, wenn möglich sämtliches Gestrüpp und Geäst in einem Bereich bis ca. 8-10m vor der Kamera. Alle Objekte die vom Wind bewegt werden können sind potentielle Auslöser ungwollter Fotos. Falls aus irgendeinem Grund dieser Tipp nicht umgesetzt werden kann reduziert die Empfindlichkeit der Wildkamera, falls die Wildkamera wiederholt Bilder ohne erkennbares Wild aufnimmt.
  • Achtet beim aufstellen der Wildkamera auf die tatsächliche Sensor- und Bildreichweite der Wildkamera. Immer die Wildkamera in geeigneter Entfernung, z.B. zur Suhle oder Malbaum aufstellen. Ein zu nah oder zu weit entfernt aufgestellte Wildamera kann zu verpassten Bilder führen. Im Sommer sind 5-8 m die ideale Entfernung. Im Winter verfügen die Kameras oftmals über eine erhöhte Sensorreichweite. Es ist durchaus möglich, daß der Auslösesensor auf Wild in 30-40m Entfernung reagiert. Dies ist natürlich jenseits der Blitzreichweite -die Folge sind Bilder ohne Wild. Nicht zu verwechseln mit pechschwarzen Bilder, diese haben meist eine technische Ursache.
  • Wird die Wildkamera z.B. in der Nähe eines Malbaums, Salzlecke oder an der Fütterung aufgestellt, achtet bitte auf das richtige anbrigen der Wildkamera. Die Wildkamera sollte immer von oben nach unten in den gewünschten Bereich "schauen". Ein (Weißlicht) Blitz oder IR-Blitz der von oben nach unten gerichtet ist stört im Regelfall das Wild weitaus weniger als eine genau auf Augehöhe angebrachte Wildkamera. Vielmehr wird vermutet das ein Blitz der von oben nach unten gerichtet ist mit natürlichen Blitzen assoziiert wird und das Wild weit weniger stört als ein Blitz auf Augenhöhe. Dies ist besonders wichtig wenn eine Jagd im entsprechenden Revier geplant ist. Nichts wäre ärgerlicher als durch falsch angebrachte Wildkameras das Wild dazu zu bringen diese "Gegend" zu meiden.
  • Besucht eure Wildkamera nur so oft wie nötig und so selten wie möglich. Nimmt das Wild menschliche Witterung auf wird die Gegend ggf. gemieden.
  • Die meisten Wildkameras verfügen über eine Auslösezeit von ein bis drei und im schlimmsten Fall von bis zu 5 Sekunden. Bei den neueren Wildkameras liegen die Auslösezeiten bei ca. 1s. oder darunter. Wenn man das weiß, ist es letztendlich logisch die Wildkamera nicht im rechten Winkel zum Wechsel aufzustellen. Aus- oder einwechselndes Wild verpasst man dadurch oder nimmt es nur teilweise auf. Die besten Ergebnisse werden am Wechsel durch in längsrichtung aufgestellte Wildkameras erreicht. Idealerweise sollte die Wildkamera wieder von oben nach unten und in Nordsüd-Richtung aufgestellt sein. Beachtet man diese Hinweise gelingen auch Aufnahmen von wechselndem Wild.
  • Bei der Montage an Bäumen sollte darauf geachtet werden, daß der Baumstamm über eine Durchmesser von mind. 20-25cm verfügt. Wird die Wildkamera an zu dünnen Bäumen montiert, kann die Eigenbewegung, verursacht durch den Wind, zu ungewollt ausgelösten Bilder führen, vergleichbar mit sich vor der Kamera bewegenden Blättern. Im Winter ist dieser Effekt weit weniger problematisch weil sich kein Laub mehr auf den Bäumen befindet.
  • Bei stärkerem Wind können auch große, voll belaubte Bäume ordentlich durchgeschüttelt werden. Unter Umständen ein Ursache für ungewollte Bilder.
  • Leiden Sie schon etwas an Vergesslichkeit haben manchmal Probleme ihre Wildkamera wieder zu finden, oder sie sind Wildbiologe und haben eine Wildkamera in einer ihr nicht vertrauten Gegend aufgestellt? Nutzen Sie die moderne Technik! Zum Beispiel mit einem Bushnell Backtrack. Ein GPS-Satellitensignal führt sie sicher zurück zu ihrer Wildkamera, auch wenn sie die Kamera auf Tasmanien aufgestellt haben, nach Deutschland zurück fliegen und zwei Monate später erst wieder kommen.
Wildkameras & Fotofallen Profitieren Sie von den Möglichkeiten und Einsatzbereichen einer Wildkamera bzw. Fotofalle. Vorrangig wird eine Wildkamera, wie der Name schon sagt, für die... mehr erfahren »
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Wildkameras

Wildkameras & Fotofallen

Profitieren Sie von den Möglichkeiten und Einsatzbereichen einer Wildkamera bzw. Fotofalle. Vorrangig wird eine Wildkamera, wie der Name schon sagt, für die Beobachtung von Wild im Revier eingesetzt, um das darin lebende Wild besser kennen- und beurteilen zu können. Der Einsatz im Revier ist nur eine Einsatzmöglichkeit. Darüber hinaus können Sie die Kamera für viele weitere, oftmals ungeahnte Zwecke einsetzen. Aufgrund der internen Stromversorung verfügen Sie über eine nahezu grenzenlose Mobilität. Es gibt sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Ob Sie nun die Kamera als Überwachungskamera für den Objektschutz, Gartenkamera, Pferdestallkamera, Marderkamera unter dem Dachboden, oder als Baufortschrittskamera einsetzten möchten spielt hierbei keine Rolle. Dies sind nur ein paar Beispiele für dein Einsatz einer Wildkamera oder sogenannten Fotofalle.
Wir vertreiben Wildkameras seit 2006. Die meisten Händler, die sich zwischenzeitlich auf dem Markt tummeln, wußten damals  noch gar nicht, daß es solche Geräte gibt! Wir haben uns hier auf die wichtigsten und bewährtesten Wildkameras konzentriert, die es zu kaufen gibt. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung mit Wildkameras.
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Funktion und Aufbau einer Wildkamera

Wie funktioniert eigentlich eine Wildkamera?

Das Funktionsprinzip einer Wildkamera oder Fotofalle ist eigentlich sehr schnell erklärt und relativ simpel. Eine Wildkamera besteht aus mehreren Komponenten.

  • Digitale Kameraeinheit
  • Bewegungsmelder
  • Blitzeinheit
  • Elektronik
  • Speichereinheit
  • Gehäuse

Bei einer Wildkamera ist eine digitale Kameraeinheit sicher in einem robusten und wetterfesten Gehäuse untergebracht. Die Kameraeinheit wird mit einem Bewegungsmelder, meistens mit einem sgt. PIR Sensor ( Passiv Infra Red) kombiniert. Dieser Bewegungsmelder reagiert in der Regel auf Wärme und Winkeländerung (Bewegung), also wenn z.B. eine Person oder Tier am Sensor vorbei geht. Erscheint nun im Bereich des Sensors zum Beispiel ein Tier oder ein Mensch, wird nach einer kurzen Zeitverzögerung ein elektrischer Impuls ausgelöst. Dieser Impuls wiederum löst das Foto in der Wildkamera aus. Je nach Wildkamera-Modell kann bei einer Wildkamera zwischen mehreren Aufnahmemöglichkeiten ausgewählt werden. So ist es z.B. möglich Einzelaufnahmen in einstellbarer Zahl oder kurze, ebenfalls in der Zeitdauer einstellbare Videosequenzen aufzunehmen.
Die Zeitverzögerung ist je nach Wildkamera unterschiedlich und kann in einem Bereich von unter einer Sekunde und im schlimmsten Fall bis zu fünf Sekunden betragen, dieser Umstand sollte vor dem Kauf einer Wildkamera unbedingt beachtet werden.

Natürlich müssen die Aufnahmen irgendwo noch gespeichert werden. In der Regel werden die Aufnahmen auf einem Speichermedium gespeichert. Das geläufigste Speichermedium bei einer Wildkamera ist die SD – Karte (Secure Digital). Es gibt auch einige Wildkameras, die mit CF (Compact Flash) Karten arbeiten. Doch diese Speicherkarten sind in der Praxis recht unpraktikabel, da die CF-Speicherkarten den Nachteil haben, dass die neueren Notebooks und Computer meistens gar keinen Schacht mehr für dieses Kartenformat haben und man zusätzlich einen externen Kartenleser benötigt. Die CF-Speicherkarte wird hauptsächlich von digitalen Spiegelreflexkameras verwendet und ist bei weitem nicht so verbreitet wie die SD Karte. Die Anschaffung einer CF-Karte ist meist auch teurer und wird wahrscheinlich auf kurz oder lang sowieso aussterben. Eine Wildkamera die mit einer SD Karte arbeitet ist sicherlich einer Wildkamera mit CF Karte vorzuziehen.

Um später die "Ausbeute" betrachten zu können, wird die Speicherkarte der Wildkamera entnommen und zur Bildbetrachtung entweder in einen tragbaren Phototank, dafür ist auch bestens die eigene Compact-Digitalkamera geeignet, Tablet oder in den heimischen PC eingesetzt. Einige Wildkameras verfügen über ein TV-Kabel für die Betrachtung am heimischen Fernseher. Wie die normalen Digitalkameras hatten auch die älteren Wildkameras einen internen Speicher, einer sogenannten „built in memory“, auf dem die Aufnahmen, bzw. die Videosequenzen abgespeichert werden. Ist jedoch nicht mehr Stand der Technik. Um die Bilder auf diesem internen Speicher anzuschauen, ist dann allerdings eine Verbindung zum PC oder TV – Gerät notwendig. Die komfortabelste Art ist also der Einsatz von Speicherkarten, die dann ausgetauscht und bequem betrachtet werden können.

Auf dem Bild selbst ist neben dem Datum auch die genaue Uhrzeit eingeblendet, so dass man immer genau weiß, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Bild gemacht wurde. Dadurch erhält man später eine wichtige Information. Es gibt inzwischen auch Wildkameras, die weitere Informationen, wie z.B. die Temperatur oder die Mondphase liefern. Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, was für den jeweiligen Einsatz wichtig ist.

Anmerkungen 

SD Karten
Die Kamera arbeitet nur in Verbindung mit einer SD Karte. Ohne SD Karte funktioniert die Kamera nicht. Da die SD Karte also ein wichtiger Bestandteil der Kamera ist, ist eine hohe Kompatibilität Voraussetzung.
Dies ist jedoch nicht bei allen SD Karten gegeben. Es gibt Karten, die mit der BolyGuard nicht harmonisieren und deshalb die Funktion der Kamera einschränken oder ganz verhindern. Das erkennt man daran, dass sich die Kamera nicht einschalten lässt, nicht in den Menüstatus geht oder nur eine Art von Aufnahme, entweder nur „Camera“ oder nur „Video“, macht.
Sollte die Kamera diese Probleme zeigen, hilft meistens schon der Wechsel auf eine andere SD Karte (anderes Fabrikat, andere Speicherkapazität). Generell sollte die Karte auf keinen Fall größer als 2 GB sein!!

Linse klappert?
An der Fotolinse ist ein Filter angebracht, der dafür sorgt, dass die Kamera auf der einen Seite farbige Tageslichtaufnahmen und auf der anderen Seite bei Nacht mit Infrarotblitz schwarz-weiß Aufnahmen macht. Dieser Filter ist in ausgeschaltetem Zustand nicht fixiert und bewegt sich lose hin und her, was auch ein leichtes Klappern verursachen kann. Das ist kein defekt und völlig normal!

Wetterschutz
Obwohl die Kameras wetterfest und für den Außenbereich tauglich sind, ist es empfehlenswert, die Kameras geschützt auf zu hängen. Weder starker Schlagregen noch ständige Sonneneinstrahlung tun den Kameras gut. Man sollte die Kamera immer an geschützten Stellen, nicht grade an der Wetterseite, aufhängen oder durch ein kleines Dach schützen.  Nach einer längeren Feuchtigkeitsperiode, z.B. auch Nebel, ist es auch gut, die Kamera einfach ein paar Tage in einen trockenen Raum zu tun.

Bewegungsmelder
Der Bewegungsmelder reagiert nur unter gewissen Voraussetzungen und in einem bestimmten Bereich. Generell könnte man sagen, dass der Erfassungsbereich ungefähr etwas verkleinert dem Aufnahmebereich entspricht. 
Die Erfassung der Objekte hängt auch stark von der aktuellen Temperatur und sonstigen Umständen, wie auch Bewuchs, reflektierende Flächen etc.,  ab.  Bei optimalen Verhältnissen, perfekter Ausrichtung und Einstellung der höchsten Empfindlichkeit kann daher die Auslösung auf bis zu 20 m erfolgen! Normalerweise sollte man aber von einem Bereich innerhalb 10 m ausgehen.Es sind manchmal einige Versuche nötig, um eine gute Position der Kamera herauszufinden. Bei Auslöseversuchen durch Personen bitte immer bedenken, dass die Tiere wesentlich kleiner sind und deshalb den Auslösebereich oft unterlaufen.

Wildkameras & Fotofallen für Wildbiologen

Nicht nur bei Jägern erfreuen sich die Wildkameras stetiger steigender Beliebtheit, sondern auch Wildbiologen schätzen mehr und mehr die Effektivität dieser unscheinbaren Helfer.
In Deutschland und auf der ganzen Welt entdecken Forscher und Wissenschaftler die neuen Möglichkeiten, die ihnen die Wildkameras für ihre Forschungsprojekte bieten. Mit mehreren Wildkameras erfassen sich nicht nur schnell und unkompliziert den Wildbestand im Forschungsgebiet, damit lassen sich auch seltene und scheue Wildtiere aufnehmen für die man sich sonst tage- oder wochenlang auf Lauer legen müsste. Dem ein oder anderen Forscher gelang mit Wildkamera sogar die Entdeckung einer neuen Tierart. So wurde 2005 im Kayan Mentarang Nationalpark, der tief im Dschungel von Borneo liegt, mit Hilfe einer Wildkamera überhaupt das erste Mal seit über 70 Jahren ein neues Raubtier entdeckt. Doch auch an heimischen Grünbrücken lassen sich mit Wildkameras und minimalem Aufwand vertiefende Studien über die Akzeptanz von Grünbrücken machen.
Clever eingesetzt wird dem Forscher durch eine Wildkamera sehr viel "Fußarbeit" abgenommen und das in den entlegensten Gebieten mit so gut wie keiner Wartung und Überwachung der Geräte. 

Welche Wildkamera ist aber nun die Beste für ihr Projekt?

Nun ja, es gibt sehr viele Variablen die in Betracht gezogen werden müssen. Einer der wichtigsten Fragen die gestellt werden müssen lautet: Was wollen Sie beobachten und wie sind die Gegebenheiten? Möchten Sie wechselndes Wild aufnehmen? Wild an der Tränke oder an einem Luderplatz?

Kennt man die Antworten, reduzieren sich die mögliche Optionen

Wird zum Beispiel ein Köder ausgelegt, erwartet man das auch das hoffentlich das Wild zum Köder kommt. Ergo richtet man die Wildkamera zum Köder aus und platziert diesen schön in der Bildmitte. Legt man mehrere kleine Köderstücke aus, erhöht sich deutlich die Zeit für die Köderaufnahme, somit ist auch das Wild für einige Zeit "stationär". Für Situationen wie diese ist eine Kamera mit einem engen Sensorbereich und relativ langer Auslösezeit ausreichend. Meistens entsprechen die langsam auslösenden Kameras jedoch nicht mehr dem Stand der Technik.

Stellt man stattdessen eine Wildkamera auf dem Trampelpfaden, den sgt. Wechsel auf, muss damit gerechnet werden, daß sich die Tiere eher etwas munter und flinker bewegen. Hierfür benötigen Sie eine Kamera die nicht nur schnell auslöst sondern auch über einen breiten Erfassungswinkel, gut Ausleuchtung und über eine Reihenaufnahmefunktion verfügt.

Größe kann zum Problem werden

Evtl. haben sie sich schon für eine Wildkamera entschieden, die all ihre Kriterien erfüllt. Haben sie auch an die Größe gedacht? Manche Wildkameras haben das Ausmaß eines halben Toilettenspülkastens und wiegen ein gutes Kilogramm oder mehr. Legen sie sich ein paar dieser Kameras in den Rucksack und sie werden sehen das nach max. 3 Stück der Rucksack voll ist und der Rucksack so schwer wie ein Kalb ist. Wir haben Wildkameras im Programm die nicht größer als ein gut belegtes Toastsandwich sind. Davon können Sie ein Dutzend Wildkameras in den Rucksack packen und sie haben immer noch Platz im Rucksack.

Wildkameras und das (schlechte) Wetter

Mehr oder weniger sind alle Wildkameras die wir anbieten wetterfest oder wasserresistent, doch keine der Wildkameras ist (druck)wasserdicht. Druckwasserdicht würde bedeuten, daß eine Wildkamera auch gegen das zeitweilige Untertauchen bzw. Eintauchen in Wasser abgedichtet wäre. Fakt ist das es unseres Wissens nach keine Wildkamera gibt, die druckwasserdicht ist - müssen sie auch nicht sein, aber angenommen sie möchten die Kamera im Regenwald von Papua-Neuguinea aufstellen, sollte auf eine bestmögliche Abdichtung geachtet werden. Ein paar Silica Gel Päckchen in der Kamera verstaut, schaden ebenfalls nicht und halten das Innere der Wildkamera trocken.
Neben der Feuchtigkeit spielt auch die Temperatur eine große Rolle bei der Funktion einer Wildkamera. Im Regelfall sind die meisten Wildkameras bis max-. -10 bis -20°C einsetzbar, bei diesen Temperaturen treten entweder Ausfallerscheinungen an der Wildkamera oder an den Batterrien auf. Nur die wenigsten Wildkameras, wie z.B. eine Reconyx sind auch für polares Klima geeignet.

GPS Technik und Wildkameras

Leiden Sie schon etwas an Vergesslichkeit und haben manchmal Probleme ihre Wildkamera wieder zu finden, oder haben sie als Forscher eine Wildkamera in einer ihr nicht vertrauten Gegend aufgestellt? Nutzen Sie die moderne Technik! Zum Beispiel mit einem Bushnell Backtrack. Ein GPS-Satellitensignal führt sie sicher zurück zu ihrer Wildkamera, auch wenn sie die Kamera auf Tasmanien aufgestellt haben, nach Deutschland zurück fliegen und erst zwei Monate später wieder kommen.

Tipps und Tricks Wildkameras

In diesem Kapitel möchten wir euch ein paar Tipps und Tricks verraten für den richtingen Umgang mit einer Wildkamera. Außerdem empfehlen wir euch immer zuerst die Bedienungsanleitung eurer Wildkamera zu studieren. Viele Fragen tauchen erst gar nicht auf, hat man erst mal die Bedienungsanleitung ausführlich studiert und sich etwas mit der Kamera auseinander gesetzt.
Im Folgendem haben wir für euch ein paar Tipps, Tricks und Hinweise zusammengestellt für den richtigen Umgang mit einer Wildkamera. Bitte durchlesen und ihr werdet viel Spaß mit eurer Wildkamera haben.

  • Beim Aufstellen der Wildkamera solltet ihr immer auf eine Nord- oder Südausrichtung achten. Wenn möglich die Wildkamera nie in Richtung der auf- oder untergehende Sonne richten. Bilder die um diese Uhrzeit ausgelöst werden sind im Regelfall gnadenlos überbelichtet. Schade um den Bock der womöglich auf dem Foto zu sehen gewesen wäre.
  • Achtet darauf, daß sich keine größere Blätter im näheren Umfeld des Wildkamera Sensors befindet. Größere, von der Sonne aufgewärmte Blätter, können den Sensor der Kamera aktivieren und ungewollte Bilder auslösen. Falls aus irgendeinem Grund dieser Tipp nicht umgesetzt werden kann reduziert die Empfindlichkeit der Wildkamera, falls die Wildkamera wiederholt Bilder ohne erkennbares Wild aufnimmt.
  • Entfernt, wenn möglich sämtliches Gestrüpp und Geäst in einem Bereich bis ca. 8-10m vor der Kamera. Alle Objekte die vom Wind bewegt werden können sind potentielle Auslöser ungwollter Fotos. Falls aus irgendeinem Grund dieser Tipp nicht umgesetzt werden kann reduziert die Empfindlichkeit der Wildkamera, falls die Wildkamera wiederholt Bilder ohne erkennbares Wild aufnimmt.
  • Achtet beim aufstellen der Wildkamera auf die tatsächliche Sensor- und Bildreichweite der Wildkamera. Immer die Wildkamera in geeigneter Entfernung, z.B. zur Suhle oder Malbaum aufstellen. Ein zu nah oder zu weit entfernt aufgestellte Wildamera kann zu verpassten Bilder führen. Im Sommer sind 5-8 m die ideale Entfernung. Im Winter verfügen die Kameras oftmals über eine erhöhte Sensorreichweite. Es ist durchaus möglich, daß der Auslösesensor auf Wild in 30-40m Entfernung reagiert. Dies ist natürlich jenseits der Blitzreichweite -die Folge sind Bilder ohne Wild. Nicht zu verwechseln mit pechschwarzen Bilder, diese haben meist eine technische Ursache.
  • Wird die Wildkamera z.B. in der Nähe eines Malbaums, Salzlecke oder an der Fütterung aufgestellt, achtet bitte auf das richtige anbrigen der Wildkamera. Die Wildkamera sollte immer von oben nach unten in den gewünschten Bereich "schauen". Ein (Weißlicht) Blitz oder IR-Blitz der von oben nach unten gerichtet ist stört im Regelfall das Wild weitaus weniger als eine genau auf Augehöhe angebrachte Wildkamera. Vielmehr wird vermutet das ein Blitz der von oben nach unten gerichtet ist mit natürlichen Blitzen assoziiert wird und das Wild weit weniger stört als ein Blitz auf Augenhöhe. Dies ist besonders wichtig wenn eine Jagd im entsprechenden Revier geplant ist. Nichts wäre ärgerlicher als durch falsch angebrachte Wildkameras das Wild dazu zu bringen diese "Gegend" zu meiden.
  • Besucht eure Wildkamera nur so oft wie nötig und so selten wie möglich. Nimmt das Wild menschliche Witterung auf wird die Gegend ggf. gemieden.
  • Die meisten Wildkameras verfügen über eine Auslösezeit von ein bis drei und im schlimmsten Fall von bis zu 5 Sekunden. Bei den neueren Wildkameras liegen die Auslösezeiten bei ca. 1s. oder darunter. Wenn man das weiß, ist es letztendlich logisch die Wildkamera nicht im rechten Winkel zum Wechsel aufzustellen. Aus- oder einwechselndes Wild verpasst man dadurch oder nimmt es nur teilweise auf. Die besten Ergebnisse werden am Wechsel durch in längsrichtung aufgestellte Wildkameras erreicht. Idealerweise sollte die Wildkamera wieder von oben nach unten und in Nordsüd-Richtung aufgestellt sein. Beachtet man diese Hinweise gelingen auch Aufnahmen von wechselndem Wild.
  • Bei der Montage an Bäumen sollte darauf geachtet werden, daß der Baumstamm über eine Durchmesser von mind. 20-25cm verfügt. Wird die Wildkamera an zu dünnen Bäumen montiert, kann die Eigenbewegung, verursacht durch den Wind, zu ungewollt ausgelösten Bilder führen, vergleichbar mit sich vor der Kamera bewegenden Blättern. Im Winter ist dieser Effekt weit weniger problematisch weil sich kein Laub mehr auf den Bäumen befindet.
  • Bei stärkerem Wind können auch große, voll belaubte Bäume ordentlich durchgeschüttelt werden. Unter Umständen ein Ursache für ungewollte Bilder.
  • Leiden Sie schon etwas an Vergesslichkeit haben manchmal Probleme ihre Wildkamera wieder zu finden, oder sie sind Wildbiologe und haben eine Wildkamera in einer ihr nicht vertrauten Gegend aufgestellt? Nutzen Sie die moderne Technik! Zum Beispiel mit einem Bushnell Backtrack. Ein GPS-Satellitensignal führt sie sicher zurück zu ihrer Wildkamera, auch wenn sie die Kamera auf Tasmanien aufgestellt haben, nach Deutschland zurück fliegen und zwei Monate später erst wieder kommen.
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